Sandro Lienhart

Standpunkt

Mein liberaler Kompass ist die Grundlage für sämtliche politischen Entscheidungen. Das ehemalige FDP und noch heute Jungfreisinnige Motto "Mehr Freiheit - weniger Staat" dient als übergeordneter Leitfaden. Vor jeder Entscheidung stellt sich die Frage, ob dies geregelt und wenn ja, ob dies auf der kantonalen Ebene beurteilt werden muss.

Gemeindeautonomie:

Während meinen zahlreichen Besuchen und Gesprächen in den Gemeinden zeigt sich durchwegs ein identisches Bild. Die gebundenen Kosten sind ein grosses Problem. Dieses Problem wird immer grösser. Kantonale Richtlinien, Verordnungen und Gesetze stellen Forderungen an die Gemeinden und lassen diese die Umsetzung bezahlen. Der Handlungsspielraum der Gemeinden wird stark eingeschränkt. An den Beispielen des Sozialhilfegesetzes, des Pflegegesetzes oder auch neu des Musikgesetzes lässt sich aufzeigen, dass andauernd das gleiche Spiel gespielt wird. Der Kanton befiehlt, die Gemeinden müssen umsetzen und bezahlen.

  • Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Gemeindeautonomie wieder stärker in der kantonalen Politik beachtet und gefördert wird.

Bildungspolitik:

Das Fundament unseres heutigen Wohlstands ist die Bildung. Mit dieser wird heute vielerorts fahrlässig umgegangen. Schülerinnen und Schüler (SuS), welche mehr leisten wollen und könnten, werden nicht gleichermassen fokussiert wie die lernschwächeren SuS. Zudem wurde durch die NZZ glasklar aufgezeigt, dass die heutigen Lehrmittel ideologisch geprägt sind. Erst auf Intention der FDP mit den bürgerlichen Partnern wurde dies nun kantonal angestossen. Der zuständige Bildungsrat sowie die Lehrmittelkommission sieht keinen Handlungsbedarf. Ich bin der Überzeugung, dass wir nicht fahrlässig mit unserer Bildungspolitik umgehen dürfen und eine klare und freisinnige Meinung in diesem Thema vertreten sein muss.

  • Ich werde mich dafür einsetzen, dass eine solide Bildungspolitik zu Gunsten unserer Kinder und Jugendlichen im Kanton Zürich betrieben wird.

Mobilität:

Die Gesellschaft wandelt sich und das ist gut so! Es braucht nun innovative und anpassungsfähige Lösungen für unseren Kanton. Eine kritische Grundhaltung zu gesellschaftlichen Veränderungen ist Gift für einen innovativen Kanton. Wir benötigen den Mut und die Standhaftigkeit neue Lösungen zuzulassen und Freiraum für diese zu geben. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Mobilität nicht an Gemeinde- oder Kantonsgrenzen gebunden. Die Fortbewegung findet auf unterschiedlichen Verkehrsträgern statt und verändert sich laufend. Ein Beispiel sind die "share and ride" Konzepte in der Stadt Zürich. Mit Fahrrädern und Trottinets wird dafür gesorgt, dass eine Verschiebung von A nach B auch ohne Auto oder ÖV für jede Passantin und jeden Passanten möglich ist.

  • Ich werde mich dafür einsetzen, dass neue und innovative Lösungen den Freiraum und Platz in unserem Kanton erhalten, den sie benötigen.

Infrastruktur:

Im Kanton Zürich sind wir auf eine intakte und zeitgemässe Infrastruktur angewiesen. Jedoch wird von Linker und Grüner Seite immer wieder Verhinderungspolitik betrieben. Ein Projekt, welches ich mit Herzblut verfolge, ist die Oberlandautobahn. Diese wurde vor über 50 Jahren zum ersten Mal geplant. Bis heute hat sich hier nichts getan. Die umliegenden Gemeinden und Dörfer im Bezirk Uster leiden unter der Verkehrssituation. Ganz aktuell wird auch die Umfahrung Uster West verhindert. Dies ist nicht fortschrittlich. Es sollte das Ziel sein, alle involvierten Parteien in einen Dialog einzubinden und eine Lösung zu finden. 

  • Ich werde mich dafür einsetzen, dass Infrastrukturprojekte in unserem Kanton möglich bleiben.

Wirtschaftspolitik: 

Die Wirtschaft ist auf Rahmenbedingungen angewiesen, die ein erfolgreiches Wirken ermöglichen. Beispielsweise zählt hierzu, die Hürden um ein neues Geschäftsmodell etablieren zu können, möglichst tief zu halten. Bürokratie beim Einstieg in die Selbstständigkeit muss verhindert werden. Das steuerliche Umfeld für Unternehmungen sowie Private muss in unserem Kanton verbessert werden. Die Besteuerungspraxis für Start-Up's, die Kapitalsteuer bei Auszahlung von Vorsorgegeldern oder eine zunehmende Besteuerung des Mittelstands müssen angegangen und optimiert werden. Es braucht wettbewerbsfähige und fortschrittliche Rahmenbedingungen im Kanton. 

  • Ich werde mich dafür einsetzen, dass Unternehmen und natürliche Personen entlastet werden.